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Willkommen/Übersicht > Informatik > Informatik-Seite a)
Teil a)
a) Grundlegendes zu Java, benötigte Software
und deren Installation
Die folgenden Überschriften sind die Themen der nachfolgenden Seiten:
b) Erste Programme, Kontrollstrukturen, Autorennen, Aufzug, Objekte sowie Verweise
(Links) auf fremde Java-Seiten
c) Sortieren und Suchen in Java; GUI-Oberfläche mit der Java-AWT
d) Adressbuch- bzw. Fuhrpark-Verwaltung mit Java; Dateioperationen
e) Lineare Abstrakte Datentypen (Keller, Schlangen, Listen) und einige Anwendungen
(z.B. Tiefen- und Breitensuche im Labyrinth)
f) Abstrakter Datentyp Baum ([binärer] Sortierbaum, Rechenbaum, Spielbaum)
g) Abstrakter Datentyp Graph (Adjazenzmatrix u. -listen, typische Fragestellungen, Tiefen- u.
Breitensuche)
h) Bau eines Compilers Java -> 1_AMOR (Syntaxdiagramm, Scanner, Parser, Variablentabelle,
Codeerzeuger)
für eine ausführlichere Beschreibung der weiteren Seiten zur „Informatik mit Java" siehe Übersicht auf der Informatik-Hauptseite !
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Grundlegendes zu Java,
benötigte Software und deren Installation
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Java ist eine aktuelle Programmiersprache, die vor allem durch das Internet viel Verbreitung erfahren hat, aber durchaus auch für ernsthafte Anwendungen und den Schulunterricht taugt. Die Syntax ähnelt eher C/C++ als Pascal, also z.B. { .. } statt begin .. end !
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Nein. Java ist eine der jüngsten Programmiersprachen, erfreut sich wachsender Verbreitung und wird ständig weiter entwickelt. Selbst die Delphi-Schmiede Borland steigt zunehmend auf Java um. Und von dem in Deutschland 2000 angekündigten konzeptionell angeblich nochmals verbesserten möglichen Java-Nachfolger LAVA, wo Programme - nach dem Vorbild der Lego-Baukästen - angeblich noch besser aus einzelnen wiederverwendbaren Bausteinen zusammen gesetzt werden können, hört man nichts mehr: Offenbar ist die Entwicklung von LAVA mit der Übernahme der GMD in die Fraunhofer-Gesellschaft gestorben, und nur noch einige ältere Webseiten (1, 2) künden von den guten Absichten - während Java selbst sich bester Gesundheit erfreut...
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Java-Programme werden von einer so genannten 'Virtual Machine' (VM) ausgeführt. Die zugehörigen VM-Dateien und -Bibliotheken müssen sich auf dem Rechner befinden - was aber bei einem installierten Webbrowser automatisch der Fall ist!
Um selbst ein Programm zu schreiben, muss man den Quelltext (=Programmtext) in einen Texteditor eintippen und als Datei mit der Endung .java speichern. Mittels eines Compilers wie javac wird daraus der von der VM ausführbare Bytecode (mit der Endung .class) erzeugt. Solche .class-Dateien können z.B. per Internet weitergegeben werden und dann auf allen Computern mit Java-VM ausgeführt werden (neuere Webbrowser enthalten deshalb immer eine VM). Leider lässt sich der Bytecode normalerweise mit geringem Aufwand wieder in den Quelltext rückübersetzen, so dass mit jedem Programm der zugehörige Programmtext und damit die zu Grunde liegende Idee fast öffentlich weiter gegeben wird. So genannte Obfuscatoren versprechen eine gewisse Abhilfe (Diese „Verwirrer" löschen Zeilenumbrüche und Einrückungen und ersetzten die Namen durch zufällige Zeichenkombinationen u.ä., um den Quelltext unlesbar zu machen).
Bei Java-Programmen unterscheidet man Applets, die zur Ausführung in eine Webseite eingebettet werden müssen, und Applications, die ohne HTML-Seite direkt mit dem Ausführungsprogramm java (nämlich der Virtuellen Maschine VM) gestartet werden können. Bei Applications und Applets - den beiden häufigsten Erscheinungsformen von Java-Programmen - muss der Bytecode auf dem Rechner vorliegen (oder zu dem Computer hingeschickt worden sein), auf dem das Programm ausgeführt wird. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, Java-Programme auf einem Server oder verteilt auf verschiedenen Rechnern vorzuhalten.
Direkt-ausführbare .exe-Dateien lassen sich mit Java nicht ohne Weiteres erzeugen. Die in ein Archiv mit der Endung .jar zusammengepackten .class-Dateien eines Java-Projekts lassen sich allerdings inzwischen auf den meisten Betriebssystemen (mit installiertem Java-Runtime-Environment) ebenfalls durch einfachen Mausklick sofort starten, das heißt genau so leicht ausführen wie .exe-Dateien unter Windows. Java-Programme sind dabei auf verschiedensten Rechnern und unter fast allen Betriebssystemen lauffähig, während .exe-Programme ja nur unter Windows (oder unter Dos) und auf einer bestimmten Prozessorfamilie laufen. Im Übrigen gibt es von Drittanbietern inzwischen (kostenpflichtige) Compiler zum Erzeugen von .exe-Dateien für Intel/Windows, da solche Dateien zwar nicht portierbar, aber dafür etwas schneller in der Ausführung sind und den Programmtext besser schützen. Auch in die kostenlose, aber für den Normalnutzer wohl zu experimentelle Gnu-Compiler-Sammlung GCC wurde mit GCJ entsprechende Software aufgenommen. Nötig ist die Verwandlung in .exe-Dateien aber nicht!
Zum Programmieren mit Java werden wirklich gebraucht:
Compiler, JRE und umfangreiche Bibliotheken (wie in den beiden mittleren Punkten beschrieben) sind z.B. im Java-Development-Kit (JDK) enthalten. Ein Editor gehört zum Lieferumfang jedes Betriebssystems; spezielle Editoren werden unten noch vorgestellt. Im Folgenden werden Bezugsquellen der Software genannt und eine erprobte Installation beschrieben.
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Komponenten einer Java-Umgebung
unter Windows XP/2000/Vista/Windows7/8
inkl. Download-Adressen
Wegen der üblichen langen Dateinamen läuft Java nicht unter altem Dos oder Windows 3.1 - auf PCs ist mindestens ein 32-Bit-Windows (oder Linux oder ein anderes Betriebssystem mit langen Dateinamen) nötig. Die hier beschriebene Java-Umgebung wurde ausschließlich aus kostenlos nutzbaren Komponenten zusammen gestellt. Da sich die Bedingungen ändern können, sollten aber immer die jeweils aktuellen Lizenzbestimmungen beachtet werden! Alle Download-Adressen sind sorgfältig ausgewählt und wurden auf Funktionsfähigkeit getestet, können allerdings von mir nicht laufend überwacht werden - für den Inhalt fremder Seiten kann ich keine Verantwortung übernehmen! Sofern irgendwas nicht mehr klappt oder Sie Änderungen feststellen, würde ich mich über eine e-Mail mit einem entsprechenden Hinweis freuen.
Achtung: zur Installation der alten JDK 1.1.8 müssen auf der Festplatte noch ca. 60 MB frei sein; installiert man hingegen die 2012 aktuelle JDK 1.7 mit Dokumentation, sollten mindestens 500 MB Platz frei sein. Wer das Tutorial und noch die HTML-Versionen einiger Bücher hinzu nimmt, kann schnell über 1 GB benötigten Festplattenplatz kommen!
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Wichtigster Bestandteil ist das Java Developement Kit (JDK) in der Variante SE (Standard Edition), inzwischen von der Firma Oracle erhältlich (früher von der Firma Sun; 2010 wurde Sun aber von Oracle übernommen). Die häufig, oft mit der Aufforderung "Get Java" verlinkte Java JRE (Java Runtime Environment) reicht nicht, wenn man selber programmieren will: Die JRE hilft lediglich, wenn man nur bereits fertig kompilierte Java-Programme ablaufen lassen will. Hier wird hingegen die JDK zum Entwickeln eigener Programme benötigt. Die JDK enthält auch eine JRE! (Wenn man vermeiden will, später mehrere, evtl. unterschiedliche und z.T. veraltete Java-Komponenten auf dem Rechner zu haben, empfiehlt es sich, vor der Installation der neuesten JDK alle alten JREs vom Computer zu deinstallieren. Denn die aktuelle JRE wird -- wie gesagt -- mit der JDK automatisch mit installiert.
Der Download der aktuellen Java-JDK SE umfasst rund 88
MB (jdk) + 58 MB (doc) Download (= ausgepackt über 500 MB !) für die Version 1.7.0_9 (aktuelle Version im
November 2012). Wer nicht so viel Platz hat, wäre auch mit der älteren Version 1.3.0 ausreichend bedient,
die installiert nur ca.170 MB belegt (zwischenzeitlich statt JDK auch mal SDK = Sun Development Kit genannt).
Für die meisten auf meinen Seiten vorgestellten Programmen reicht sogar die alte JDK-Version 1.1.8, wenn man
für grafische Oberflächen nur das AWT, aber keine JButtons oder andere Swing-Komponenten verwenden will
(nur knapp 9 MB Download + 3,6 MB Download für die Hilfen; installiert zusammen ca. 33 MB). Verschiedene
Versionen können in getrennten Verzeichnisse nebeneinander installiert werden, was aber für den
Normalverbraucher wenig Sinn macht.
Die Versionen werden durch immer umfangreichere Bibliotheken aufgebläht, d.h. stellen immer mehr vorgefertigte Möglichkeiten bzw. Objekte zur Verfügung, die die Programmiererin oder der Programmierer dann nicht mehr selbst schreiben muss - wenn sie oder er diese Objekte denn überhaupt braucht. Die Grundstruktur der Sprache, Schlüsselwörter und Kontrollstrukturen, sind hingegen so gut wie unverändert und nur gelegentlich -- insbesondere ab der Version 1.5 -- um neue Datenstrukturen ergänzt bzw. erweitert. Seit der Version 1.2.0 wird übrigens von „Java 2" gesprochen (und nicht etwa von „Java 4" bei der Version 1.4.2, während hingegen die Versionen 1.5 bis 1.7 wieder als „Java 5" bzw. „Java 7" bezeichnet werden - s.u.).
Die JDK gibt es gratis und zur kostenlosen Nutzung bei http://www.oracle.com/technetwork/java -- die alte URL http://java.sun.com kann z.Z. ebenfalls noch genutzt werden, weil sie automatisch zu Oracle umgeleitet wird (Stand November 2012).
Leider ist die benötigte JDK auf http://www.oracle.com/technetwork/java nicht ganz leicht zu finden, deshalb hier eine kurze Anleitung (wem der nachfolgende Text nicht reicht, kann hier eine etwa 1,1 MB große zip-Datei mit 12 Screenshots herunter laden, die das Verfahren für Java 1.7 im November 2012 illustriert. Nachdem die Umstellung von Sun auf Oracle abgeschlossen ist, wird sich am Prinzip auch für neue Updates außer dem häufig wechselnden Bild links oben auf der ersten Seite vermutlich nicht allzuviel ändern):
(Die vorstehenden Schritte sind in den Bildern 1-jdk (1) bis (6) in/von java-download-scrs.zip auch nochmal gezeigt, während Bildschirmfotos zum nachfolgenden Installationsvorgang in java-installation-scrs.zip zu finden sind. Beide .zip-Dateien sind je etwa 1 MB groß). Die Beschreibung bezieht sich noch auf eine ältere Version, müsste aber sinngemäß auch für das neueste Update gelten:
Die nachfolgenden Schritte beschreiben nun die Installation der jdk in der von mir vorgeschlagenen Verzeichnisstruktur (s.u.):
Damit ist benötigte Entwicklungsumgebung installiert (vgl. Bilder a bis o aus java-installation-scrs.zip. Die Installationsdatei „jdk-7u9-windows-i586.exe" kann jetzt gelöscht werden.
Für einen sinnvollen Gebrauch empfehle ich allerdings auch noch das Installieren der Dokumentation auf dem eigenen Rechner. Nur dann kann der später zu installierende Java-Editor automatisch den Programmtext ergänzen. Wie oben die jdk gibt es auch die docs auf der Seite http://www.oracle.com/technetwork/java, und in meiner Archiv-Datei "java-download-scrs.zip" mit 12 Screenshots illustrieren die Bilder 1-jdk (1) und 2-doch (1) bis (6) die folgenden Schritte:
Achtung: Das Auspacken im Schritt 6. kann wegen der vielen kleinen Dateien, die in der Dokumentation enthalten sind, durchaus eine längere Zeit (bis zu 30 min) dauern! Ist die Dokumentation an Ort und Stelle (nämlich im Verzeichnis „C:\JavaEntw\jdk17\docs", das jetzt 7 Unterordner und die Datei 'index(.html)' enthalten muss, wovon man sich am besten mit dem Windows-Explorer überzeugt), kann „jdk-7u6-apidocs.zip" gelöscht werden. Übrigens liefert Oracle die richtigen Hilfen imme erst etwas später: im November war trotz jdk 7u9 nur die Hilfe zu6 zu bekommen.
Für den Download älterer Versionen (insbesondere auch der kleineren Version 1.1.8 oder 1.3.0, s.o.) kann noch die neue Oracle-Archiv-Seite http://www.oracle.com/technetwork/java/archive-139210.html genannt werden.
Für die geschickte Installation, insbesondere weiterer Software, folgen auf dieser Seite weiter unten noch Vorschläge - im Kapitel „Einrichten der Java-Umgebung unter Windows"!
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Außerdem ist ein Editor nötig. Grundsätzlich reicht der Windows-Editor (Notepad) oder jedes Textprogramm, das im ASCII- oder ANSI-Format speichern kann.
Spezielle Programmier-Editoren sind aber komfortabler, weil sie den Aufruf des Java-Compilers und des Internet-Browsers, des Appletviewers oder des Java-Ausführ-Programms beim Programmieren mit nur einem Mausklick oder einem Tastendruck ermöglichen (man spricht dann oft von integrierten Entwicklungsumgebungen, IDE). Außerdem werden Einrückungen beachtet und Schlüsselwörter farbig hervorgehoben, wodurch der Java-Quelltext übersichtlicher wird. Oft zeigen solche Editoren auch HTML-Tags farbig an, so dass sie sogar zum Erstellen von Webseiten gut verwendet werden können.
Statt riesiger kommerzieller Softwarepakete kann ich handliche, kostenlose und für Schule und Unterricht bzw. Anfänger bestens geeignete Editoren empfehlen:
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An erster Stelle sei der
Homepage http://www.javaeditor.org/index.php/Java-Editor/de bzw. Download von http://www.javaeditor.org/index.php/Download oder auch von http://www.heise.de/software/download/java_editor/61374
Dieser Editor ist eine komplette Entwicklungsumgebung und dabei schnell und leicht zu handhaben. Er kommt ohne
Projektverwaltung aus (obwohl eine solche zusätzlich auch möglich ist) und hat einen ausreichenden
Debug-Modus. Natürlich werden Schlüsselwörter farbig hervorgehoben und der Programmtext
übersichtlich angezeigt -- für den Beamer übrigens auch in frei wählbaren großen
Schriftgrößen! Schön: Klammerebenen bzw. zusammengehörige Klammern erscheinen nicht nur beim
Draufklicken farbig, sondern werden auf Wunsch ständig durch gepunktete Linien im Quelltext übersichtlich
angezeigt. Der Java-Editor verfügt über eine automatische
Codevervollständigung: nach einem eingetippten Punkt schlägt das Programm mögliche Feld-(=Attribut-)
und Methodennamen für das aktuelle Objekt in einem Auswahlfenster vor - auch für eigenen Klassen, deren
Quelltext gerade im Editor geöffnet ist! Für einige häufige Java-Konstrukte können
Quelltext-Passagen durch Anklicken entsprechender Symbole eingefügt werden. Außerdem ist ein für die
Schule völlig ausreichender, leicht intuitiv bedienbarer GUI-Builder enthalten, mit dem grafische
Oberflächen sowohl mit der AWT als auch mit Swing-Komponenten einfach mit der Maus gestaltet werden können.
Der umfangreiche, passende Quelltext wird dazu automatisch und sehr übersichtlich gegliedert erzeugt und kann
per Objektinspektor und/oder mit der Hand nachbearbeitet bzw. ergänzt werden. Und längst erzeugt der
Javaeditor auch normgerechte UML-Diagramme zum Programmtext
(inzwischen können an die Assoziations-, Kompositions- oder Agreggationspfeile auch Namen und
Multiplizitäten bzw. Kardinalitäten geschrieben werden -- toll!). Umgekehrt kann man Klassen auch im
UML-Editor entwerfen den Java-Text der enstprechenden Klasse einschließlich der get- und
set-Methoden für private Variablen automatisch erstellen lassen, was modernes Modellieren
unterstützt!
Außerdem bietet die Entwicklungsumgebung noch die Möglichkeit, das Layout eigener Javatexte an Hand von
Stylesheets auf Einhaltung üblicher Konventionen prüfen zu lassen. Und zusätzliche Bibliotheken wie
Stift und Co lassen sich bequem ein- für allemal einbinden. Die Möglichkeit der einfachen
Integration der Lejos-Java-Bibliothek zur Programmierung des Lego-MindStorms-Roboters sei nur ergänzend
erwähnt. Natürlich lassen sich auch ausführbare jar-Dateien erzeugen (wobei das Projekt
allerdings in einem eigenen Unterverzeichnis stehen sollte, weil alles aus dem gleichen Ordner mit eingepackt wird).
Die Webseite des Autor nennt noch weitere aktuelle Möglichkeiten. Trotz der Fülle der Eigenschaften ist der
Javaeditor aber auch für Anfänger einfach zu bedienen, zuverlässig, klein und übersichtlich.
Sinnvolle Einstellungen für die Ersteinrichtung des Java-Editors werden weiter unten auf dieser Seite -
nämlich im Abschnitt „Installation und Einrichten von Editoren" - noch genauer beschrieben. Und: vom
gleichen Autor gibt es auch einen Prolog-Editor, um die karge Oberfläche von SWI-Prolog zu ersetzen.
Die gezeigten Bilder zeigen noch eine frühere Version des Javaeditors; auf der oben genannten Javaeditor-Homepage befinden sich noch mehr und aktuellere Bilder, die auch noch weitere Fähigkeiten erläutern. Die Fähigkeit des Javaeditors, per Drag und Drop eine Oberfläche zu gestalten, wird u.a. auf meiner dritten Datenbankseite genutzt.
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Neben dem sehr zu empfehlenden vorgenannten Java-Editor lohnt auch ein Blick auf den speziell für Unterrichtszwecke entworfenen
Dieser nur mit den neueren Java-JDKs einsetzbare Editor ist in der Lage, Beziehungen zwischen Klassen in
UML-ähnlichen Darstellung grafisch anzuzeigen. Durch Mausklick lassen sich Objekte jeder angezeigten Klasse
erzeugen (unten rot dargestellt) und durch Rechtsklick Methoden des Objekts (oder auch ererbte Methoden von seinem
Vorgänger) starten, ohne dass es einer besonderen Startdatei bedürfte. Dies ist beim Testen hilfreich.
Kostenlose Plug-Ins erlauben echtes UML. Auch zusätzliche Bibliotheken wie die von Stift&Co lassen sich
leicht (über Tools | Preferences | Libraries | Add bzw. in der mittlerweile erhältlichen deutschen Version
über Werkzeuge | Einstellungen | Bibliotheken) einbinden. Selbst der Hamster kann auch mit BlueJ bedient werden,
sodass man von Anfang an mit diesem Editor arbeiten kann.
Besonders interessant ist diese Umgebung wohl zusammen mit dem - gerade für den Schulunterricht bzw. als
vernünftige Einführung in die Informatik - sehr lohnenswerten Buch D. Barnes / M. Kölling:
„Objektorientierte Programmierung mit Java - Eine praxisnahe Einführung mit BlueJ", Pearson 2003,
das mit diesem Editor arbeitet. 2006 ist inzwischen die dritte, erweiterte Auflage des Buchs unter dem Titel D.
Barnes / M. Kölling: „Java lernen mit BlueJ. Eine Einführung in die objektorientierte
Programmierung" bei Pearson erschienen. Diese Neuauflage kostet rund 40 €.
[Ein weiteres Unterrichtswerk, das BlueJ nutzt, ist weiter unten auf dieser Seite bei 'Stift und Co' beschrieben und
wurde von Bernard Schriek verfasst].
Bei einmal angegebenen Pfaden zu den Dokumentationsdateien können außerdem noch Hilfen zu den vorgeschlagenen Methoden abgerufen werden.
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Andere Entwicklungsumgebungen
Die beiden vorgestellten Editoren sind nicht nur gratis, sondern auch angenehm kompakt, also auch mit einem analogen Telefon-Modem in vertretbaren Zeiten herunter zu laden. Sie gehen trotz ihres Funktionsumfangs sparsam mit dem Festplatten-Platz und den Registry-Einträgen um. Natürlich reicht ein Editor - ich bevorzuge den Java-Editor - aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Riesige Entwicklungsumgebungen wie das kommerzielle Visual J++-Paket aus Microsofts Developer Studio oder
Borlands JBuilder, die zumindest früher z.T. Java-Standards ignoriert hatten und eigene Dialekte
anbieten, begeistern mich jedenfalls nicht.
Wer trotzdem eine große IDE will,
Der oder die von Ihnen ausgewählten Editoren dürfen erst nach der Einrichtung der Java-JDK installiert werden; einmalig sind dann meist noch einige Pfadeinstellungen nötig (s.u., Installation der Java-Editoren).
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Den zur Einführung in das Programmieren sinnvollen Java-Hamster habe ich auf einer Extra-Seite zum Hamster beschrieben (wobei statt der Version mit eigenem Editor bzw. eigener Entwicklungsumgebung von den Entwicklern auch die Lösungen für die Integration in BlueJ oder Eclipse angeboten werden).
Stift und Co
Dringend empfehle ich den Einsatz der Klassenbibliothek „Von Stiften und Mäusen" von Georg Dick und anderen. In Anlehnung an das auch für andere Programmiersprachen entwickelte didaktische Konzept für die objektorientierte Programmierung sind damit viele anschauliche Einstiegsaufgaben in sauberes Objekt-Java möglich. Die von mir benutzte und in den Beispielen verwendete Version der Klassenbibliothek wird allerdings offenbar nicht mehr angeboten.
Aktuell gepflegt ist hingegen die Stift-und-Mäuse-Bibliothek von Bernard Schriek. B. Schriek gehörte wie
auch der oben erwähnte G. Dick von Anfang an zu den Entwicklern der pädagogischen Bibliothek. Vor einiger
Zeit hat B. Schriek ein Lehrwerk für Informatik-Kurse der Jahrgangsstufen 11 bis 13 verfasst, das sich auf die
SuM-Bibliothek stützt und sie durchgängig im Oberstufenunterricht des Gymnasiums verwendet.
Die Buchreihe Bernard Schriek: „Informatik mit Java. Eine Einführung mit BlueJ und der Bibliothek
Stifte und Mäuse" liegt seit November 2007 mit Band III (für die Klasse 13) komplett im Eigenverlag
Nili-Verlag, Werl vor und wird auch in den Seminaren viel gelobt. Bestellungen der drei Bände (pro Band
ca. 17 €) sowie kostenloser Download der passenden Version von Stift&Co auf/von der Webseite http://www.mg-werl.de/sum/.
Von Sun bzw. inzwischen von Oracle werden eine Reihe von Tutorials (Lernkurse) in englischer Sprache für Java allgemein und für einige Spezialthemen angeboten: http://www.oracle.com/technetwork/java/index-jsp-135888.html. Verschiedene Einführungen (in englischer Sprache) findet man auf http://docs.oracle.com/javase/tutorial/index.htmln. Zum Gebrauch ist die etwas kompaktere Version im neuen Windows-Hilfe-.chm-Format vielleicht angenehmer, die es - wie auch Hilfe-Versionen der Dokumentation - nach Umwandlung von Franck Allimant gibt (http://www.allimant.org/javadoc/index.php).
Online-Bücher und -Kurse zu Java
Wurde gerade schon das Java-Tutorial genannt, so soll nicht unerwähnt bleiben, dass es im Internet eine Reihe von Büchern sowie viele Kurse zu Java gibt. Sie können online benutzt oder auch für den späteren offline-Zugriff herunter geladen werden. Hier eine kleine Auswahl deutschsprachiger Werke (die allerdings eher Java-Bücher sind, nicht unbedingt Einführungen in einen geschickten Programmierstil oder gar Informatikbücher [wie die bei BlueJ und Stift&Co genannten Werke von Barnes/Kölling bzw. Schriek]):
Viele Fachhochschulen und Universitäten bzw. Dozenten bieten - oft vorlesungsbegleitend - weiteres Schulungsmaterial an.
HTML-Webseiten zur Einbettung von Applets können auch mit den Java-Editoren recht gut hergestellt werden. Nur für komplexere Vorhaben sind besondere HTML-Editoren wegen ihrer größeren Vielfalt dann doch besser geeignet. Empfehlenswert erscheint mir z.B. das deutsche, ursprünglich von Ulli Meybohm begonnene Programm HTLM Editor phase 5, das seit Sommer 2003 wieder weiter entwickelt und im November 2011 mit der Version 5.6.2.3 (3,3 MB) auf http://www.phase5.info/ zu finden ist (und das wie früher für Privatanwender und Schulen kostenlos bleibt). Für viele häufig benötigte HTML-Konstrukte kann hier - ähnlich wie oben beim Java-Editor beschrieben - vorgefertigter Quelltext per Mausklick eingefügt werden. Ein Bild befindet sich unten auf der Extra-Seite zum Autorennen, die zu meiner Java-Seite b) gehört.
Inzwischen dürfte aber der HTML-Editor HtRed 5.1.3 von J. Rathlev den eher komplizierter statt besser gewordenen phase5-Editor deutlich überholt haben und die bessere Wahl sein. Der Download (nur 1,3 MB!) dieses für alle Anwender kostenlosen, ansprechenden Werkzeugs gelingt auf http://www.rathlev-home.de/tools/othertools.html#html mit dem Link Programm-Installation.
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Einrichten der Java-Umgebung
unter Windows
Nachdem Sie die oben beschriebene JDK bzw. SDK,
einen Editor, die Stift-Und-Co-Bibliothek und vielleicht einige Dokumentationen und Bücher herunter geladen
haben, geht es jetzt darum, diese zu installieren. Seit Windows XP und Java 1.4.2 ist die Installation der hier
empfohlenen Komponenten prinzipiell in beliebige bzw. die von den jeweiligen Programmen vorgeschlagenen Verzeichnisse
möglich. Über Registry-Einträge bzw. erstmalige Einstellungen wird die benötigte Java-JDK
gefunden. Eher aus historischen Gründen und um alle für die Programmierung mit Java nötige Software in
einem gemeinsamen übergeordneten Verzeichnis zu haben, empfehle ich hier auf der Festplatte C: einen Ordner
C:\JavaEntw anzulegen (für „Java-Entwicklung"). Hier hinein soll alle zu Java
gehörige Software kopiert bzw. installiert werden. Weil manche Programme durch Dos-Box- bzw. Konsolen-Aufrufe
ausgeführt werden, habe ich einen höchstens 8-stelligen Namen ohne Leerzeichen und ohne Umlaute für
diesen Ordner gewählt!
In dem gerade erzeugten Ordner C:\JavaEntw werden zusätzlich von Hand bzw. aus dem Windows-Explorer heraus die (zunächst leeren) neuen Unter-Verzeichnisse bzw. (Unter-) Ordner C:\JavaEntw\editoren, C:\JavaEntw\anleitungen und C:\JavaEntw\stiftlib angelegt. Die weiteren abgebildeten Unterverzeichnisse kommen im Folgenden oft automatisch hinzu, während das jdk-Verzeichnis bereits wie gezeigt gefüllt sein sollte (s.o).
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Im Folgenden wird das vorstehend empfohlene und angelegte Verzeichnis C:\JavaEntw und die gerade erzeugte Verzeichnisstruktur vorausgesetzt (siehe Bild).
Installation von stiftUndCo
In den gerade eben eingerichteten Ordner C:\JavaEntw\stiftlib kommt nur die Datei stift.jar der Bibliothek "Von Stiften und Mäusen" von Georg Dick; die Texte der zugehörigen Hilfe bzw. Dokumentation werden nach C:\JavaEntw\stiftlib\docs kopiert.
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Installation der JDK 1.7
Die Java JDK 1.7 habe ich - wie oben bereits in der schrittweisen Anleitung beschrieben - mit Dokumentation im Verzeichnis C:\JavaEntw („Java-Entwicklung") installiert.
Verschiedene JDKs - etwa 1.3.0 und 1.7.0. - können problemlos nebeneinander installiert und wahlweise verwendet werden! Zu beachten ist allerdings, dass beim Installieren der JDK (deswegen neuere zuletzt!) diese im Internet Browser als neue virtuelle Java-Maschine eingetragen wird. Künftig kann man selbst bei Applets also den vollen Sprachumfang der neuen JDK nutzen. Man merkt dadurch aber später beim Testen von selbst entwickelten Applets nicht mehr, dass normale Internet-Nutzer (die nicht wenigstens die Runtime-Version JRE der gleichen Version oder höher installiert haben) mit diesem Applet Schwierigkeiten kriegen, wenn neuere Funktionen verwendet wurden!
Damit ist die Installation der JDK abgeschlossen. Außerdem wurde schon ein Teil der Dokumentation bzw. ein Tutorial installiert.
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Bereitstellen von Büchern und weiteren Anleitungen
In den Ordner C:\JavaEntw\anleitungen können nun - jeweils in eigene Unterordner - eventuell zusätzlich herunter geladene Bücher kopiert werden. Von den oben erwähnten Büchern beansprucht bei mir das Handbuch der Java-Programmierung ca. 10 MB, Java ist auch eine Insel ca. 21 MB und Java in 21 Tagen knapp 6 MB. Außerdem habe ich direkt in C:\JavaEntw\anleitungen noch meine „Einführung in OOP mit Java und Stift & Co (Krell).pdf" kopiert, die auf der kommenden Java-Seite b) ausführlicher vorgestellt wird.
Es empfiehlt sich, im Ordner C:\JavaEntw\anleitungen außerdem eine HTML-Seite java-anleitung.htm nach nebenstehendem Muster zu erzeugen mit Links zu allen installierten Büchern, allen Dokumentationen und Tutorials in den jdk-Ordnern und in C:\JavaEntw\stiftlib\docs, um so von einer zentralen Stelle aus raschen Zugriff auf alle Anleitungen, Hilfen und Dokumentationen zu haben.
Beides, die pdf-Datei der Einführung, meine Kurz-Anleitung zum Java-Hamster, Bilder zum Download und zur Installation des JavaEditors sowie mein Vorschlag der Java-Anleitung-HTML-Seite, biete ich zum Herunterladen in der Datei javaeinf.zip (893 kB) an - es sollten allerdings die Links auf alle nicht-installierte Bücher entfernt werden!
Nun ist Wesentliches installiert - leider kann man immer noch nicht mit dem Java-Programmieren beginnen, weil noch kein Editor eingerichtet wurde. Dies soll im folgenden Kapitel geschehen.
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Installation und Einrichten von Editoren
Installation des Java-Editors
Voraussetzung ist der oben beschriebene Download der Datei „JavaEditor10.4kSetup.exe" (= aktuelle Version im November 2011; künftige Versionen werden vermutlich ähnlich funktionieren) an eine beliebige Stelle und die bereits erfolgreiche Installation der Java-JDK in die oben erwähnte und gezeigte Verzeichnisstruktur. Durch Doppelklick auf „JavaEditor10.4kSetup.exe" wird das Einrichten der Entwicklungsumgebung gestartet. Statt des vom Setup-Programm vorgeschlagenen Zielordners sollte für die hier erstellte Verzeichnisstruktur allerdings der Zielpfad C:\JavaEntw\editoren\JavaEditor ausgewählt werden.


Das Programm wird so rasch installiert.
Beim ersten Start sollte man unter dem Menüpunkt Fenster > Konfiguration allerdings die Einrichtung überprüfen und wie folgt ergänzen:
(1) In der Abteilung „Interpreter" sollte für (je-)den User der Classpath um den Pfad zur
Stift-Bibliothek von Stift und Co ergänzt werden. Der Classpath-Admin-Verweis auf ..jre\rt.jar ist für den
jikes-Compiler nötig und wird normalerweise schon automatisch eingetragen. Falls nicht, muss auch hier von Hand
geändert oder ergänzt werden, bis schließlich bei Classpath-Admin
.;C:\JavaEntw\jdk17\jre\lib\rt.jar;
und bei Classpath-User
.;C:\JavaEntw\stiftlib\stift.jar;
eingetragen ist. Im Bild ist zusätzlich bereits der Pfad auf den Datenbank-Konnektor eingetragen, der
zunächst aber nicht benötigt wird.
(2) Java- (und, falls installiert, auch der Jikes-) Compiler werden i.a. automatisch gefunden, so dass bei „Compiler" ebenso wie etwa in der Abteilung „Programme" keine Änderungen nötig sein sollten.
(3) In der Abteilung „Dokumentation" sollte, sofern mehr als ein Buch auf die Festplatte kopiert wurde, als Javabuch die oben bei den Büchern bereits erwähnte eigene Übersichts-HTML-Seite java-anleitung.htm aus javaeinf.zip (893 kB) eingetragen werden, damit man aus dem Java-Editor heraus Zugriff auf alle Bücher (und nicht nur eins) hat. Wurde das Tutorial statt in der Windows-Hilfedatei-Version (tutorial.chm von Franck Allimant) in der HTML-Version gespeichert, steht in der entsprechenden Zeile am Schluss statt tutorial.chm übrigens index.html - evtl. muss der Pfad auf den richtigen Ordner von Hand angepasst werden!
(4) Schließlich kann man noch einige „Editor"-Einstellungen verändern, z.B. die Anzeige von Zeilennummern wählen:
Damit sind Installation und Einrichtung des Java-Editors abgeschlossen.
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Nach Belieben können weitere Editoren installiert werden, wobei man natürlich nach einer Phase des
Ausprobierens vermutlich nur noch mit einem Editor arbeiten wird.
Hinweise zum Einrichten von BlueJ wurden schon oben bei der
Vorstellung des Editors gegeben.
Zum Schluss bleibt nur noch, das Startmenü ein bisschen aufzuräumen und überflüssige Desktop-Icons zu löschen.
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Eigene Dateien bzw. eigene Java-Programme
Für die eigenen Java-Programme können vorzugsweise auf einer anderen Partition oder im Ordner Eigene Dateien ein Ordner (Verzeichnis) Java-Programme und darin neue Unter-Ordner angelegt werden - am besten für jedes Projekt ein neuer Ordner. Denn Projekte bzw. Programme in Java bestehen nicht nur aus einer Datei, sondern meist aus vielen Dateien.
Weil der Compiler javac oder das Ausführprogramm java Kommandozeilenprogramme sind, d.h. auch von der Dos-Eingabeaufforderung gestartet werden können, und die eigenen Programme als Parameter übergeben bekommen, empfiehlt es sich, bei alten Windows-Versionen oder hierfür empfindlichen Betriebssystemen auf lange Verzeichnisnamen und auf Leerzeichen in den Pfadnamen (Ordnernamen) zu verzichten - deshalb ist der von Windows üblicherweise für eigene Programme vorgeschlagene Ordner 'Eigene Dateien' nicht immer die beste Wahl. Anders als bei Windows 98 oder ME gibt's seit Windows NT/XP/Vista/Win7 zwar normalerweise keine Probleme mehr: Ausprobieren und notfalls eben D:\Eigene\Java oder einen ähnlichen Ordner verwenden!
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Keine Umlaute in Pfad-, Datei- und Klassennamen
Schließlich noch ein Hinweis zu äöüßéô..: Java kann mit Umlauten und
nationalen Sonderzeichen umgehen - Variablen- und Methoden-Namen dürfen daher Umlaute enthalten. Problematischer
sind Umlaute in Klassennamen, die ja mit dem jeweiligen Dateinamen übereinstimmen müssen: Windows kodiert
Umlaute nämlich anders als Java - schon die fehlende Übereinstimmung zwischen Windows und Dos ist bekannt.
Sicherheitshalber sollten deswegen an solchen kritischen Stellen Umlaute vermieden werden.
(Achtung: anders als Java von Sun/Oracle haben manche Entwicklungsumgebungen oder Plugins für Editoren trotzdem
Probleme mit Sonderzeichen, u.a. einige Style-/Formatierungs-Tools für BlueJ und mehrere Eclipse-Plugins. Will
man solche Zusätze unbedingt verwenden, muss man - anders als in meinen Beispielen - im gesamten Javatext auf
Umlaute und Sonderzeichen in Bezeichnern verzichten).
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Nachdem die Software jetzt eingerichtet ist, kann es endlich los gehen, das Programmieren in Java. Anleitungen, Beispiele, spielbare Applets und Links zu fremden Java-Seiten gibt's auf der meiner nächsten Sonder-Seite, „Informatik mit Java, Teil b)". Einen Gesamtüberblick über alle meine Informatik-Seiten gibt's auf der Informatik-Hauptseite.
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