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Fotovoltaik - Sonne in der Schule
(wobei häufig auch die Schreibweise "Photovoltaik" oder die Abkürzung "PV" anzutreffen ist)
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Aktuelle und alte Daten:
Übersichten über die Energieausbeute
Bis zum 9. Juli 2010 wurden in den über 11 Jahren des Bestehens insgesamt rund 9266 kWh elektrische Energie gewonnen
-- im Mittel also 800 kWh pro Jahr. Und jetzt, bei den warmen Tagen, steigt die Produktion wieder richtig an!

Für die Zeit bis Ende 2006 (bis dahin wurden rund 6700 Kilowattstunden "Strom" geerntet) liegen sogar tägliche Daten vor. Inzwischen wird zwar weiter täglich Sonnenlicht in elektrische Energie umgewandelt, nur der Datalogger funktioniert nicht mehr richtig, sodass auf die automatische Speicherung der Daten im 15-Minuten-Takt und die Anzeige von Momentan- und Tageswerten leider verzichtet werden muss. Die Monats- und Tagesübersichten der Jahre von 2000 bis 2006 gibt's natürlich trotzdem auf einer Archiv-Seite.
Für Vergleichswerte und Daten anderer Anlagen: siehe meine Verweise weiter unten auf dieser Seite ("Daten von FV-Anlagen")
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Fotovoltaik
am Städt. Lessing-Gymnasium und dem Lessing-Berufskolleg, Düsseldorf
Mit Landesmitteln und vor allem dank großzügiger finanzieller Unterstützung durch die Stadtwerke Düsseldorf AG konnten im Oktober 1998 auf dem
Turnhallendach neun Solarplatten aufstellt werden, die Sonnenlicht direkt in elektrische Energie verwandeln. Dies geschieht verschleiß- und
wartungsfrei, ohne bewegliche Teile und ohne, dass dabei irgendwelche Schadstoffe entstehen.
Zwar reicht der so erzeugte Strom auch im Sommer nicht aus, um die Schule vollständig zu versorgen. Aber wir brauchen weniger Strom vom Kraftwerk, weswegen dort weniger Kohle verbrannt werden muss und dort weniger Abgase entstehen. Schadstoffe -- u.a. das Treibhausgas CO2, das bei jeder Verbrennung entsteht -- werden so eingespart und die Umwelt entlastet.
Heute ist Solarstrom durch die hohen Anlagekosten noch teuer. Wenn aber niemand in die neue Technik investiert, wird sie auch nicht ausgebaut. Unsere Schule hat ja auch schon vor mehr als 20 Jahren Computer für einige 10.000 DM (= 5.000 €) gekauft, deren Rechenleistung nur ein Bruchteil dessen betrug, was heute für weniger als 500 € erschwinglich ist. Erst die Nachfrage hat hier einen Massenmarkt mit entsprechenden Fortschritten ermöglicht. Insofern hoffen wir, jetzt der Fotovoltaik als einer kommenden Energietechnik zum verdienten Durchbruch zu verhelfen.
Technische Details gibt's -- zusammen mit dem pädagog. Programm -- auf einer Extraseite (s.u.)
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Am 12. Oktober 1998 ging unsere Fotovoltaik-Anlage ans Netz: Damals konnten mit finanzieller Förderung des Landes und vor allem durch die großzügige Unterstützung der Stadtwerke Düsseldorf AG neun Solarplatten auf dem Dach der Turnhalle installiert werden. Etwas später folgte die Anzeigetafel über dem Turnhalleneingang, die vom Schulhof aus gut zu sehen ist.
Vom ersten Tag an leistete die Anlage tagein tagaus einen kleinen, aber umweltfreundlichen Beitrag zur Versorgung unserer Schule mit elektrischer Energie, die direkt aus dem Sonnenlicht gewonnen wird.
Bis Anfang August 2009 wurden von unserer Anlage über 8550 Kilowattstunden "Strom" erzeugt, der sonst vom Kraftwerk hätte bezogen werden müssen. So konnte die Stadtkasse in den letzten 11 Jahren viele Hundert Euro an unserer Stromrechnung sparen. Und weil wir dank unserer Anlage weniger Kraftwerksstrom brauchten, wurde dort etwas weniger Kohle verfeuert, wurden Abgase und Schadstoffe vermieden.
Allein vom Treibhausgas Kohlendioxid, das für die globale Erwärmung (mit-)verantwortlich ist, wurden bei uns bisher 6840 Kilogramm eingespart! Bedenkt
man, dass 44 Gramm CO2 normalerweise ein Volumen von 24 Litern einnehmen, sind dies erstaunliche 3 730 000 Liter. Würde man dieses Gas in leere
1-Liter-Cola-Flaschen füllen, so gäbe das 3 730 000 Flaschen voll Kohlendioxid bzw. 310 000 Kästen mit je 12 Flaschen voller Treibhausgas. Stapelt man alle
diese Kästen aufeinander, so wäre der entsprechende Turm 104 000 Meter bzw. 104 Kilometer hoch -- 12 mal höher als der Mount Everest, dem höchsten Berg
unserer Erde, mehr als 10 mal höher als die Reiseflughöhe eines Passagierflugzeugs und immerhin noch fast 4 mal höher als der höchste Berg in unserem
Sonnensystem (dem 27 km hohen Qlympus Mons auf dem Mars). Verglichen mit dem Düsseldorfer Rheinturm, der bis zur Antennenspitze 240,5 m misst (das
Dreh-Restaurant ist nur knapp 180 m hoch!), wäre unser Turm an Colakästen voller CO2 noch 433 mal höher als das Wahrzeichen Düsseldorfs.
Und weil diese Menge Kohlendioxid durch unsere Fotovoltaik-Anlage eingespart wurde, also nicht erzeugt werden musste, leisten wir bei aller Bescheidenheit durchaus einen wirklich hohen Beitrag zum Umweltschutz.
Allerdings sollte dieser Vergleich zwar beeindrucken, aber nicht täuschen: Stellt man die 310 000 Cola-Kästen nicht auf- sondern nebeneinander, so ist die entstehende Kette 124 Kilometern lang und damit sogar größer als die eben errechnete Turmhöhe, weil die Kästen etwas länger als hoch sind. Aber als Entfernung auf der Erdoberfläche kommen uns 124 km gar nicht mehr so riesig vor. Und wenn man dann noch bedenkt, dass ein normaler VW Golf mit 75 kW/1,6-l-Motor pro gefahrenem Kilometer 169 g CO2 ausstößt, also bei der Fahrt entlang der 124 km langen Kastenkette fast 21 kg bzw. 11 430 Liter Kohlendioxid abgibt, dann müssen wir 950 unserer 310 000 Kästen schon wieder weg stellen bzw. die Kette um 380 Meter (0,3%) verkürzen, weil diese eine Fahrt die entsprechende Ersparnis aufgebraucht hat. Dies macht deutlich, dass wir zwar einiges an Kohlendioxid einsparen -- Haushalte, Industrie und Verkehr aber gigantische Mengen davon produzieren.
Die Akzeptanz der Anlage bei den Schülerinnen und Schülern ist hoch; Lehrerinnen und Lehrer vieler Fächer (lobenswert besonders Erdkunde, aber auch Mathematik und andere) haben längst Aspekte der Anlage in ihren Unterricht aufgenommen (siehe unser pädagogisches Programm, auf das nachfolgend hingewiesen wird), obwohl -- wie immer -- hier auch noch etwas mehr getan werden könnte. Dadurch, dass die Großanzeige zum Schulhof leider nicht mehr funktioniert, ist die Einsparung auch nicht mehr so präsent im Bewusstsein, obwohl unsere Anlage weiterhin Strom abgibt und Klimagas spart!
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Technische Details unserer Anlage,
fächerübergreifende Behandlung der Fotovoltaik, pädagogisches Programm
und Fotovoltaik-Wettbewerbe
Auf einer Extra-Seite zum pädagogischen Programm ist -- z.T. mit konkreten Beispielen -- dargestellt, wie die Fotovoltaik in verschiedenen Unterrichtsfächern unserer Schule thematisiert werden kann, soll und wird. Dort wird auch auf zwei meiner Mathematik-Seiten hingewiesen, wo die Fotovoltaik in der 10. Klasse (Geometrie) und in der Jahrgangsstufe 12 (Einführung in die Integralrechnung) benutzt wird.
Außerdem haben bisher zwei schulinterne Gewinnspiele die Fotovoltaik-Anlage den Schülerinnen und Schülern näher gebracht -- und auch dafür gesorgt, dass sie bei Lehrerinnen und Lehrern nicht in Vergessenheit geriet. Näheres findet man auf den Sonderseiten über das Preisausschreiben zur tausendsten Kilowattstunde im Jahr 2000 sowie über den Fotovoltaik-Wettbewerb 2004.

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Unterrichtsmaterialien
Der "Arbeitskreis Schulinformation Energie" der Stromerzeuger hat einige Hefte und Unterrichtsmaterialien herausgegeben. Weiterhin werden Handreichungen bis hin zu einem kompletten Solarkoffer für physikalische Experimente angeboten. Mehr auf der diesbezüglichen Sonderseite.
Unterrichtsmaterial der ETH Zürich gibt's im Internet. Diese und weitere Internetadressen finden sich weiter unten auf dieser Seite bei meinen Verweisen (EducETH - ...).
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Anschriften öffentlicher Förderer
Stets aktuelle Fördermöglichkeiten für private Bauherren, die eine Solaranlage erreichten wollen, nennt (in Zusammenarbeit mit dem BINE-Informationsdienst [s. u.] im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit [BMWA]):
Nicht nur von historischem Interesse sind die öffentlichen Förderer von 1999, die inzwischen per Internet erreichbar sind und z.T. (wieder) aktuelle Förderungen anbieten:
| Bundesmittel "Sonne in der Schule" (BAW) | Bundesamt für Wirtschaft (BAW), - Referat II 4 -, Postfach 5171, 65726 Eschborn | |
| nordrh.-westf. Landesmittel ("REN-Programm") | Landesinstitut für Bauwesen, Außenstelle Dortmund, - REN-Programm
Photovoltaik -, Postfach 102543, 44025 Dortmund
(REN = Rationelle Energieverwendung und Nutzung unerschöpflicher Energiequellen) |
Förderprogramme auch anderer Bundesländer nennt u.a. http://premium.solarfoerderung.de/download/ |
Weitere Anschriften fördernder Stellen gibt's z.B. auf der Homepage des Bundes der Energieverbraucher (siehe nachfolgende Verweise) sowie auf vielen Seiten von Herstellern, Anbieterverbänden und kommerziellen Solar-Portalen -- natürlich lassen mehr Kunden Solaranlagen errichten, wenn die eigene finanzielle Belastung gering bleibt.
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Solarförderung in den Medien
In zwei Beiträgen im September 2009 äußert sich das Fernsehmagazin "Quarks & Co" des WDR3 kritisch über die derzeitige politische Förderung von Solaranlagen. Die Einspeisevergütung treibe den Strompreis in die Höhe und belaste alle Verbraucher finanziell; Umweltvorteile könnten hingegen die Stromkonzerne im Rahmen des Emissions-Zertifikat-Handels anrechnen und würden so möglicherweise eigene Bemühungen um Umweltverbesserungen zurück stellen. Details finden sich auf
Licht und Schatten der Solarförderung
http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/0908/008_solarenergie.jsp
Inzwischen hat die Bundesregierung die Solarförderung etwas reduziert.
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| Wikipedia | Wikipedia bietet einen umfangreichen Artikel zur "Photovoltaik", der viele Aspekte von Technik, Betrieb und Finanzierung beleuchtet |
| LexSolar - Photovoltaik | Ein kommerzieller Anbieter von Unterrichtsmitteln zur Fotovoltaik erklärt die Physik der Solarzellen und hält ein Lexikon/Glossar bereit |
| BINE | Der BINE Informationsdienst informiert - im Auftrag des Bundes-Wirtschaftsministeriums - über sparsame bzw. effizente Energienutzung und erneuerbaren Energien. Themen sind u.a. Gebäudekonzepte, Stromspartechnologien, dezentrale Energieversorgung, Energiemanagement, Energiespeicherung, Windenergie, Solarthermie und Fotovoltaik "aus der Forschung - für die Praxis". Vom Fachinformationszentrum Karlsruhe gibt's bei BINE mit der Schriftenreihe "basisEnergie" auch gedruckte Faltblätter zu grundsätzlichen Fragen. Fördermöglichkeiten werden speziell auf www.energiefoerderung.info genannt. |
| Solarserver für Sonnenenergie | Forum/Internetportal für Solarenergie mit Tests, Pinnwand, Terminen, Links, Glossar, Techn. Erklärungen, Förderübersichten, Bücherecke und Firmenverzeichnissen |
| Photon - das Solarstrommagazin | Homepage des "Photon"-Magazins mit Abriss der Solarstrom-Geschichte, mit Marktübersichten, Publikations- und Terminlisten und mit vielen Verweisen ('SolarLinks') zu weiteren Web-Seiten |
| SFV Solarenergie-Förderverein e.V. | Aachener Verein; bietet viele Druckschriften an sowie einige Materialien auf der Webseite, u.a. auch einige "Solarbrief"-Ausgaben |
| energynet.de | Andreas Kühls Informationsforum über energieeffiziente Gebäude, Solarenergie und sparsamen Stromverbrauch enthält viele Infos, Veranstaltungshinweise und Links |
| Photovoltaik im Web | Wer privat eine Anlage plant, findet hier bei Andreas Behr Erfahrungsberichte, technische und finanzielle Details, Literaturhinweise und Verweise (Links) |
| Arbeitsgemeinschaft Solar | Inzwischen steht die Domain zum Verkauf und zeigt nur noch einige gesponserte Links |
| Online-Förderrechner | Die Energieagentur NRW bietet einen Förderrechner, mit dem nach Beantwortung einiger Fragen zur Anlage die Fördermöglichkeiten von kleineren und mittleren Fotovoltaikanlagen direkt online berechnet werden können. |
| energiefoerderung.info | Aktuelle öffentliche Förderprogramme für private Bauherren |
| Energie-Projekte | Hier werden - in Zusammenarbeit mit BINE, s.o. - erfolgreiche, innovative Energieprojekte vorgestellt und zu Nachahmung empfohlen |
| PEGE | "Planetare Ingenieur-Gruppe" mit z.T. skurrilen Vorschlägen, u.a. für solarbetriebene Klimaanlagen in Autos und Wohnmobilen |
| Solarstromerzeugung | Kommerzielle Seite, die auf viele Aspekte hinweist - u.a. darauf, dass Privatleute mit der heimischen Fototovoltaik-Anlage in den Augen des Finanzamts eine gewerbliche Tätigkeit aufnehmen (zur Erzielung von Gewinn aus der Einspeisevergütung)... |
| Photovoltaic School | Interessante englischsprachige Seite zur Solarenergie von der Universität von New South Wales in Australien |
| Agenda21-Treffpunkt | Hier werden Hinweise und Tipps zu Umwelt-Schulprojekten und deren Fianzierung gegeben -- und damit auch zu Solaranlagen in Schulen |
| Daten von FV-Anlagen | Die Homepage von Walter Grotkasten nennt aktuelle Daten vieler Fotovoltaik-Anlagen, vor allem aus dem baden-württembergischen Raum |
| EducETH - Fotovoltaik (Leitprogramm) | 90-seitige Ausarbeitung einer Unterrichtsreihe der ETH Zürich über "Strom aus Licht" zum Download (Das früher auch von EducETH angebotene Projekt "Treibhaus Erde" zum Klimaproblem scheint hingegen leider nicht mehr im Internet zu stehen). |
| Netzwerk Sonnenwerkstatt / E-Way24 | Das Gymnasium Frechen gewann 2002 den Focus-Umweltpreis. Dargestellt werden verschiedene Aktivitäten, u.a. auch das Ausschwärmen der Schüler als Umweltdetektive. Außerdem Stromsparrechner und mehr (bei E-Way) |
| Check für Umweltschulen | Fragebogen, der Energiesparmöglichkeiten an Schulen aufzeigt |
| Energie-Perspektiven | Das Max-Planck-Institut gibt viermal jährlich eine Informationsschrift zu Energiethemen heraus; alle Artikel (seit 2000) sind hier im Internet verfügbar! |
| kernfragen.de | Natürlich hat auch der Verband der Kernergie-Produzenten eine Webseite mit Unterrichtsmaterial und vielen interessanten und informativen Beiträgen, um die Vorteile dieser Stromerzeugung heraus zu stellen. |
| Stadtwerke Düsseldorf | Stadtwerke Düsseldorf AG -- unser Hauptsponsor |
| SODI-Solar | neue Homepage des Installateurs unserer Solaranlage, der inzwischen zunehmend als Berater und Händler tätig ist, uns aber weiterhin vorbildlich verbunden ist. Raum Düsseldorf/Krefeld |